Theater Zwischen den Welten

 

Die Produktion 2016

Zum Inhalt

Die Leitfigur im Märchen „Aschenputtel“ der Gebrüder Grimm ist "Cinderella" (der englische Name für Aschenputtel). Cinderella verfügt über eine gute Resilienz (seelische Widerstandskraft) und protektive Faktoren in ihrer Persönlichkeit, welche ihr das Überleben in dieser fürchterlichen Patchwork-Familie (Stiefmutter, Stiefschwestern) ermöglichen. Dabei hält sie sich in der Geschichte an jeden positiven Funken, den sie erhaschen kann; sie ist nicht einverstanden mit ihrem Dasein und sie geht heimlich auf den Königsball. Cinderella weiss, dass es im Leben noch eine andere Seite gibt - sie ist positiv, kooperativ, kreativ, spirituell, furchtlos - ganz anders dagegen die Stiefmutter, die Stiefschwestern, der stalkende Prinz etc., welche ihr entgegenwirken, sie bekämpfen, mit ihren eigenen abgespaltenen Anteilen (Neid, Eifersucht, Unzufriedenheit, Wut etc). Cinderella mobben.

Eine ermutigende Überlebensgeschichte - eine Geschichte mit einer Fülle von Bildern und Symbolen. Dabei geht es um Rivalität, Eifersucht, Neid, Trauer und die Suche nach dem Lebensglück - starke Figuren, die sich rund um den Königsball in einen Konflikt verstricken und den charakterlichen menschlichen Abgrund offenbaren. Wie wächst Cinderella in der Auseinandersetzung mit den Widersachern, der lieblosen Stiefmutter, den boshaften Stiefschwestern. Dieser Thematik wird im Stück nachgegangen, und es wird mit den Zuschauern eine kritische Auseinandersetzung gesucht.

Eine recht spannende und aktuelle Psychodynamik, die sich mitten unter uns abspielt, akzentuiert, fassbar, nachempfindbar wird, berührt, erschüttert und ermutigt mit einem positiven Ende.

Die  Regisseurin, Bettina Dieterle, hält sich an den ursprünglichen Text im Märchen, fügt dazu aber Texte zum Thema Abwertung, Mobbing, Trauer, Wertschätzung, Vertrauen, Zuversicht.

20.00 Uhr

20.00 Uhr

Pressestimmen